Gemeinschaftsleben in der "Umkehr zum Herrn"

Unser gemeinsames Leben - Auszug aus der "UzH-Charta"

Als GESCHWISTERLICHE GEMEINSCHAFT verpflichten wir uns, wie in einer Familie, die Brüder und Schwestern zu lieben wie uns selbst.

  • Wir achten und ehren jeden in seiner Würde und Eigenart.
  • Wir helfen einander die Lasten des Lebens zu tragen.
  • Wir dienen einander mit unseren Gaben.
  • Wir bewahren die Gemeinschaft durch auferbauende Redeweise untereinander und durch sorgfältige Aufarbeitung von Konflikten.
  • Wir sind ehrlich und aufrichtig voreinander.


Als VERBINDLICHE GEMEINSCHAFT verpflichten wir uns zu einem gemeinsamen Lebensstil nach biblischem Vorbild. Diesen versuchen wir nach sowenig Regeln wie nötig und in soviel Freiheit wie möglich zu gestalten:

  • Weil wir ein Volk sind - nehmen wir treu und engagiert an den Gemeinschaftsversammlungen teil.
  • Weil wir eine Familie sind - leben wir im intensiven Austausch mit einer überschaubaren Gruppe von Geschwistern.
  • Weil wir gemeinsame Visionen und Ideale benötigen - setzen wir uns mit der Gemeinschaftslehre auseinander und orientieren uns danach.
  • Weil wir eine gemeinsame Sendung haben - übernehmen wir konkrete Dienste an der Gemeinschaft und am größeren Reich Gottes.

 

Als LEBENSGEMEINSCHAFT wollen wir durch unseren Lebensstil und durch gegenseitige Rücksichtnahme ein Zuhause für Frauen und Männer, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters, für Alleinstehende, Zölibatäre und Familien, für Gesunde und Kranke sein.

Wir bejahen aneinander die Unterschiede der Herkunft, des Berufs und der Berufung, der Lebensweise und beziehen diese Unterschiede in das gemeinsame Leben ein.

In vielfältigen Lebenssituationen versuchen wir unseren christlichen Lebensstil in den Alltag umzusetzen: als Alleinstehende, in Familien und Wohngemeinschaften, in Hausgemeinschaften und Nachbarschaften.

 

 

Orte des Lebens und des geschwisterlichen Teilens

Gemeinschaft bedeutet Anteil geben und Anteil nehmen. Die ersten Christen, von denen wir in den Eröffnungskapiteln der Apostelgeschichte lesen, hatten ein sehr konkretes Verständnis von geteiltem Leben - sie nannten diese Beziehungsqualität "koinonia" - und an dieser wollen auch wir uns im Umgang miteinander und in den gemeinsamen Aufgaben orientieren.

Hauskreise sind Orte der Begegnung in einer zahlenmäßig überschaubaren Größe. Sie ermöglichen einen vertraulichen und sehr persönlichen Austausch, das Gebet füreinander und die gegenseitige Ermutigung. Die Gestaltung dieser Kleingruppentreffen kann sehr unterschiedlich sein, Lobpreis, gemeinsame Betrachtung von Bibelstellen, das Gebet füreinander und lockerer Austausch sind meist mehr oder weniger fixe Bestandteile. Die meisten Hauskreise treffen sich alle zwei Wochen in Privatwohnungen.

Das praktische Gemeinschaftsleben wird von einer ganzen Reihe von internen Diensten aufrechterhalten, die, abgesehen von der Abwicklung des UzH-Büros, ausschließlich ehrenamtlich erfolgen. Dazu gehören Kinderdienst und Technik während der Gemeinschaftstreffen, Musik und Lobpreisleitung, Hauskreiskoordination, Leitungsdienste und Lehre und etliches mehr.

Daneben arbeiten UzH-Mitglieder an hauptverantwortlicher Stelle oder als Teammitglieder bei einer Vielzahl von Außendiensten mit. Beispiele sind:

  • Apostolische Dienste / Gemeinschaftsbauprojekte
  • Evangelisation / Durchführung von Alpha-Kursen / Jugendsportwochen
  • Engagement in einer Gebets- oder Fürbittebewegung
  • Unterstützung von Initiativen für Lebensschutz / Kampf gegen Menschenhandel / christliche Werte in der Gesellschaft
  • Mitarbeit bei christlichen Konferenzen, Schulungen und Seminaren
  • Christliche Medienarbeit
  • Karitative Hilfsdienste

Ein spezieller Dienstschwerpunkt der UzH ist das Engagement für Einheitsarbeit und Vernetzung innerhalb des Leibes Christi, das besonders von dem ökumenischen Selbstverständnis der Gemeinschaft getragen ist.

Höhepunkt des Gemeinschaftslebens ist das jährliche UzH-Fest, an dem von Freitagabend bis Sonntagmittag viel Gelegenheit für Austausch, Lobpreis und Danksagung besteht. Ein Gastsprecher vertieft ein besonderes Thema für die aktuelle Gemeinschaftsentwicklung, das die Vision für das gemeinsame Leben deutlich macht. Spezielle Programmpunkte werden für die Kinder und für die anwesenden Jugendlichen aus der Wilco-Jugendgemeinschaft geplant.

24.03.2014

Das war das UzH-Fest 2014

Bilder anklicken zum Vergrößern.

Auftakt zu einer Vortragsreihe übr ein aktuelles Thema.
Gertrud Geissler: "Gemeinschaft - ja!!!"
Edi Geissler: "Gemeinschaft - aber wie?"
Lobpreis gehört einfach dazu...
... in jeder Besetzung...
... und Instrumentierung!
Zu wichtigen Fragen gehört immer die Bibel konsultiert.
Wir freuen uns über eine neue Kandidatin.
Gelegenheiten zum Austausch gibt es viele.
Die Kinder fühlen sich sichtlich wohl.
Auftakt beim Familienlobpreis für Jung und Alt.
"Wir sind Gottes Familie kunterbunt".
Die Kinder haben schon viel über Gemeinschaft verstanden.
Gern präsentieren sie ihre Arbeiten aus dem Kinderprogramm.
Abschluss mit Lobpreis beim ökumenischen Wortgottesdienst.

30.12.2013

Das Jahr 2013 in der UzH in Bildern

Wilco-Band in neuer Besetzung
"24 prayer" - Beten rund um die Uhr
Eine Feier zum Tag des Herrn
Einsetzung der neuen Leitung beim UzH-Fest
Gastsprecher Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg
Wir begrüßen liebe Gäste aus den Verbundgemeinschaften
Ehrung unserer ältesten UzH-Mitglieder
Gebet für den Wilco-Einsatz in Bosnien
Generalprobe für den Straßentanz in Zenica
Bericht des Einsatzteams beim Sommer-GT
Nach dem Einsatz: Enspannung pur!
Gemeinschaftserlebnis Männer-Wochenende
Feier im Gemeinschaftszentrum
Hasibederstraße.
Ein Abend für Jung und Alt.