15.01.2014

"Recht auf Abtreibung" und "tabufreie Sexualerziehung" für Kleinkinder als neue EU-Richtlinie?

Nach zwei Abstimmungs- niederlagen im Europaparlament gehen die Befürworter des "Estrela Berichtes" in die nächste Offensive. Die portugiesische Abgeordnete Edita Estrela, Mitglied der sozialistischen Fraktion, hatte in ihrem "Bericht über die sexuelle und reproduktive Gesundheitsrechte" u.a. ein "Recht auf Abtreibung" und die EU-weite verbindliche "tabufreie Sexualerziehung" für Kinder unter 4 Jahren gefordert. Der Bericht kam in der turbulenten Sitzung des Europaparlaments am 10. Dezember nicht zu Abstimmung, denn ein Alternativantrag fand eine knappe Mehrheit, der die gesamte Thematik ausschließlich in die Verantwortung der nationalen Gesetzgebung verwies. Dieses Abstimmungsergebnis führte zu außergewöhnlichen verbalen Attacken und Beschimpfungen von Frau Estrela gegen die "Fundamentalisten" im EU-Parlament, die ihrer Meinung nach die demokratischen Freiheiten "verdunkeln".

Für die Sitzung des EU-Parlaments am 16. Jänner ist nun eine Erklärung der zuständigen EU-Kommission geplant, von der zu erwarten ist, dass sie die vom "Estrela-Bericht" propagierten Agenden neu in das Europaparlament zu bringen versucht. Dagegen hat die christlich ausgerichtete, europaweite Initiative CitizenGo eine Unterschriftenkampagne gestarten, die in wenigen Tagen allein auf der deutschsprachigen Seite auf über 10.000 Unterstützungserklärungen kam.

Weitere Informationen über diese aktuellen Entwicklungen, die leider in den meisten Medien vollständig ignoriert werden, finden Sie auf der deutschsprachigen Website von CitizenGo: www.citizengo.org/de

 

 

11.01.2014

"100.000 Abtreibungen pro Jahr können uns nicht kaltlassen"

CDU-Generalsekretär Tauber: Den Lebensschutz „ausgiebig“ diskutieren.

Berlin (kath.net/ idea)
Der CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat sich dafür ausgesprochen, „ausgiebig“ über den Lebensschutz zu diskutieren. Das tue der Gesellschaft gut, sagte er in einem am 11. Januar veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“. Eine solche Diskussion habe man in der vergangenen Legislaturperiode beim Thema Spätabtreibung „Gott sei Dank“ wieder einmal geführt.

Zwar könne der Staat die Entscheidung für das Leben nicht erzwingen: „Es kann uns aber nicht kaltlassen, dass es in Deutschland über 100.000 Abtreibungen im Jahr gibt. Jede einzelne davon ist eine schwere Entscheidung und bedeutet Leid – nicht nur für das abgetriebene Leben, sondern auch für die Frauen und ihre Partner.“ Tauber zufolge will die CDU an den geltenden gesetzlichen Regelungen aber nichts ändern.

Quelle: kath.net/news/44461

 

 

14.01.2014

Papst Franziskus: Menschen werden zu Marktware gemacht

Leider werden heute nicht nur Nahrung und überflüssige Güter zu Abfall, sondern oft werden sogar die Menschen „weggeworfen", als wären sie „nicht notwendige Dinge". Zum Beispiel erregt allein der Gedanke Entsetzen, dass es Kinder gibt, die als Opfer der Abtreibung niemals das Licht der Welt erblicken können, oder Kinder, die als Soldaten benutzt werden, in bewaffneten Konflikten vergewaltigt oder getötet werden, oder die in jener schrecklichen Form moderner Sklaverei, nämlich dem Menschenhandel, zur Marktware gemacht werden, der ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt.

Papst Franziskus in der Ansprache an das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Korps.

10.12.2013

Der Papst zur Frage von Abtreibung

Papst Franziskus hat in seinem neuesten Lehrschreiben eine völlig klare Position in der Abtreibungsfrage bezogen.
Er schrieb in „Evangelii gaudium": Die ungeborenen Kinder „sind die Schutzlosesten und Unschuldigsten von allen, denen man heute die Menschenwürde absprechen will, um mit ihnen machen zu können, was man will, indem man ihnen das Leben nimmt."

Quelle: Kath.net >>>lesen

 

 

30.12.2013

"One of Us" - eine erfolgreiche europaweite Initiative für den Lebensschutz

Die Lebensschutz-Organisation "One of Us" bedankt sich für die große Unterstützung zu dieser ersten europaweiten Bürgerinitiative dieser Art.

Auf ihrer deutschen Website EINER VON UNS wird das europaweite Endergebnis mit Stand vom 1. November 2013 wie folgt bekannt gegeben:
Erforderlich: mindestens 1.000.000 gültige Unterschriften
Insgesamt erreicht: 1.897.588

Hedwig von Beverfoerde, treibende Kraft hinter der Initiative in Deutschland, ist von der evangelischen Nachrichtenagentur idea als »politisch aktive Christin des Jahres« 2013 gewürdigt worden. Die Redaktion, die die nicht-dotierten Auszeichnungen verleiht, honorierte damit ihr Engagement als Koordinatorin für die Europäische Bürgerinitiative EINER VON UNS. Von Beverfoerde hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Initiative«, heißt es seitens idea. Auch von Beverfoerdes erfolgreicher Kampf gegen den Estrela-Bericht wurde lobend hervorgehoben.

Noch während der Einschreibfrist der laufenden Bürgerinitiative hatte die portugiesische Sozialistin Estrela einen Entwurf vor das Europaparlament gebracht, der ein Recht auf Abtreibung propagierte und damit allen Bemühungen um den Lebensschutz die gesetzliche Basis entzogen hätte. Gegen diesen "Estrela-Report" hatte die Initiative "One of Us" zu einer Demonstration vor dem Europaparlament aufgerufen. Der Antrag von Frau Estrela wurde mit sehr knapper Mehrheit abgelehnt.

Weitere Informationen: www.1-von-uns.de